Kultur und Geschichte
Römerstadt – Kaiserstadt – Olympiastadt: Innsbruck hat viele Gesichter. Schon in der Römerzeit errichteten Legionäre hier die erste große Siedlung im Herz der Alpen. Im Mittelalter avancierte die mit Stadtrecht ausgestattete 5.000-Seelengemeinde zum Finanzzentrum, Handelsknotenpunkt und letztlich zur Kaiserstadt. Vom Reichtum dieser Zeit zeugen berühmte Bauwerke wie das Goldene Dachl oder die Schwarzmanderkirche mit dem Kenotaph Maximilians I., einem Kunstwerk von Weltgeltung, und der Großteils noch erhaltene mittelalterliche Stadtkern. Im Napoleonischen Krieg errang die Stadt in den Alpen Berühmtheit als Bastion des Widerstandes gegen den Eroberer Napoleon. Das neu errichtete Bergisel-Museum mit einem der fünf letzten historischen Panoramen der Welt gewährt dem Besucher Einblicke in den Kampf der Tiroler.
1964 legten die ersten Olympischen Spiele den Grundstein für die Bedeutung Innsbrucks als Hauptstadt des Sports. Als einer der wenigen Austragungsorte war Innsbruck – mit den Spielen 1976 – zweimal Gastgeber der Olympischen Spiele. 2012 wurde Innsbruck wieder olympisch: im Jänner fanden hier die ersten Olympischen Jugend-Winterspiele statt. Zahlreiche Sportstätten tragen der olympischen Vergangenheit und Zukunft Innsbrucks Rechnung, z. B. die Bergiselschanze oder die OlympiaWorld, welche direkt gegenüber dem Hotel Ramada Innsbruck Tivoli liegt.












